Montag, 28. Juli 2014

Ich back's mir im Juli: Sommerrezepte

Ich muss gestehen, der Sommer ist nicht gerade meine Lieblingsjahreszeit. Oder sagen wir es mal so, ich mag ihn nur, wenn ich frei habe. Ansonsten finde ich die Hitze ziemlich doof. Und jedes Mal wenn es regnet, freue ich mich wie eine Schneekönigin. Der Anfang und das Ende des Sommers mag ich zwar auch ganz gerne, wenn die Abende noch bzw. wieder kühl sind, aber wenn es so mittendrinne is, und es nur noch schwül ist und die Hitze eifnach nicht aufhört, möchte ich nur noch irgendwo hin wo es kühl ist. Aber genug davon. Gebacken wird auch im Sommer, allerdings nur ganz spät in der Nacht, wenn es nicht mehr so unerträglich ist, den Backofen in der Küche auf Hochtouren zu haben, die Milch nicht sauer wird, wenn man sie mal eben ein paar MInuten aus dem Kühlschrank nimmt und auch sonst alles einfach angenehmer ist. :) 

Im Sommer für mich unverzichtbar: Zitronen. In allem, was ich esse und trinke. Wirklich. Ob deftig im Zitronenhühnchen oder in der Meeresfrüchte-Pasta, Scheibchenweise in allen Getränken, oder in süßer Form, zum Beispiel kandiert auf Kuchen und Muffins. Für Clara's "Ich back's mir" Aktion im Juli unter dem Motto "Sommerezepte" gibt's diesmal gleich zwei Rezepte. Ich konnte mich nicht entscheiden :) 

Kandierte Zitronenscheiben

Bio-Zitrone (unbedingt drauf achten, dass die Schale zum Verzehr geeignet ist!) in Scheiben schneiden und in einer Wasser-Zucker-Mischung (Verhältnis 1:2) so lange köcheln, bis der Rand glasig wird.
Dann aus dem Sirup nehmen, auf einem Kuchenrost abtropfen lassen. Den Sirup kann man dann entweder für den Kuchen weiter verwenden, oder als Basis für Limo. (Sirup mit Mineralwasser mischen, dazu frische Zitronenscheiben, Minze und Ingwer und natürlich Eiswürfel!)
MERKE: Mit braunem Zucker werden die Zitronenscheiben eher bräunlich, mit weißem Zucker bleiben sie schön zitronig gelb. 



Buttermilch-Zitronen-Kuchen

  • Schale von 2 Zitronen
  • 3 Eier
  • 250 g Zucker
  • 1 Esslöffel Vanillezucker
  • Prise Salz
  • 500g Buttermilch
  • 500g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
Die Eier mit Zucker und Salz schaumig schlagen, die Buttermilch dazu geben, dann die Zitronenschale. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unter die Eier-Buttermilch-Masse rühren.
In eine Backform geben (eigentlich optimal als viereckiger Blechkuchen, ich habe hier eine kleinere runde Variante gebacken) und etwa 20-30 Minuten bei 180°C backen.
Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, ein paar Mal mit der Gabel einstechen und dann Zitronensirup drüber gießen. Nach dem Abkühlen die kandierten Zitronenscheiben drauf legen. Fertig! 





Ich habe das Rezept aus der Living at Home – da wird, wenn der Kuchen abgekühlt ist, noch ein Frischkäse-Puderzucker-Topping obenauf geschmiert. Auch sehr empfehlenswert! Dazu einfach Frischkäse mit Puderzucker verrühren.


Zucchini-Zitronen-Muffins

  • 2 Eier
  • ½ Tassen brauner Zucker
  • 2/3 Tassen Pflanzenöl
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt (mach ich übrigens immer so: )
  • 1 ½ Tassen geriebene Zucchini
  • 1 Tasse Mehl
  • 1 Tasse geriebene Mandeln
  • 1 ½ Teelöffel Backpulver
  • ½ Teelöffel Natron
  • Prise Salz
  • 3 Teelöffel Zimt
  • ½ Teelöffel Muskat
  • ½ Teelöffel Kardamom
  • Schale einer Zitrone

Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, die Vanille dazugeben, dann das Öl. Dann alle trockenen Zutaten gut unterrühren und zum Schluss die Zucchini und Zitronenschale unterheben. Bei 180°C etwa 30 Minuten backen. Wenn die Muffins abgekühlt sind, mit Zitronenzuckerguss übergießen, kandierte Zitronenscheiben drauflegen, essen! :)

Vorsicht, Suchtgefahr! Ich habe schon viele Zucchinikuchenrezepte ausprobiert, dieses hier ist das fluffigste und leckerste bis jetzt überhaupt. Wer mag, kann auch noch eine geriebene Karotte mit in den Teig schmuggeln. 






Samstag, 26. Juli 2014

Balkonerneuerung



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Ein freies Wochenende



Und dann ist auf einmal schon Sommer. Und der auch schon wieder zur Hälfte rum. Anfang des Jahres habe ich kurz darüber sinniert, was mir 2014 wohl bringen würde. 2013 war kein so schönes Jahr, dafür war dieses schon im Februar mit ganz vielen tollen Events sehr gut durch getaktet. So verplant (weil so viele Pläne) war noch nie in meinem Leben vorher ein Jahr. Da stand ein Urlaub auf Mallorca auf dem Plan, die Hochzeit meiner besten Freundin, der dazugehörige Junggesellinnenabschied, Ostseebesuche, ein weiterer Junggesellinnenabschied, eine große Geburstagsfeierei mit allem PiPaPo, noch zwei weitere Hochzeiten, ein Open Air Konzert (Yeah, Milky Chance in Berlin!), im September endlich mal eine Woche Urlaub in der Heimat während des Wurstmarkts (größtes Weinfest der Welt aka Wohnzimmer aller in und aus Bad Dürkheim während dieser Zeit) und dann noch ein Besuch auf dem Oktoberfest.

Jetzt bin ich mittendrinne im durchgetakteten Sommer – der wider Erwarten und kurzfristig noch ein paar zusätzliche Events aufgedrückt bekommen hat. Da habe ich zufälligerweise und total ungeplant auch noch einen netten Herrn kennen gelernt und schwebe nun durch einen rosaroten Sommerhimmel auf Wolke 7 zwischen Berlin – Hamburg und der Pfalz hin und her. 

Zum ersten Mal seit ein paar Wochen habe ich nun tatsächlich mal wieder ein freies Wochenende. Muss nirgendwo hin düsen, keine Koffer packen (höchstens noch den vom letzten Wochenende endlich ganz ausräumen), in keinem fremden Bett schlafen, habe keinen Besuch und einfach mal keine Verpflichtungen. Wahnsinn. Ich weiß gar nicht, was ich mit der Zeit alles anfangen soll. Viel schlafen, weil so ein gehetztes Leben ja auch viel Schlaf raubt. Endlich mal wieder ein bisschen Zeit mit Blogstöbern verbringen (ich fühle mich gar nicht mehr up to date), vielleicht den einen oder anderen eigenen Blogpost vorbereiten. Das Kleid fertig nähen, das ich zu einer Hochzeit anziehen möchte. Noch ein Kleid nähen. Und, ähm, hab ich schlafen schon erwähnt? 
Und nach gefühlten 10 Minuten ist dann wahrscheinlich wieder das Wochenende vorbei und der Montag steht vor der Tür, an dem ich endlich mal wieder zum Yoga gehen möchte, weil ich das in den letzten paar Wochen leider auch sehr vernachlässigt habe. Und dann vielleicht noch ins Open Air Kino. Mal sehen. Aber das ist dann ja schon wieder nächste Woche. 

Jetzt erstmal: Ein wunderbares Wochenende! Macht was Schönes draus (zum Beispiel Seifenblasen kaufen und machen)!








 

Freitag, 25. Juli 2014

Eine Ode an: Seifenblasen!






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Ich bin im Seifenblasenrausch. So richtigt dolle hat es mich erwischt. Seit Wochen puste ich mehrmals täglich von meinem Fenster aus Seifenblasen nach draussen, nutze jede Gelegenheit. Das hat so etwas unglaublich Entspannendes. Zuerst kommt man sich ein wenig kindisch vor, aber dann ist man einfach nur noch gefangen von den hübschen großen und kleinen bunten Kugeln, wie sie hoch hinaus fliegen und dann wieder nach unten gezogen werden, manche ganz schnell zerplatzen und manche ewig durch die Luft tanzen. 

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Der nächste Schritt ist dann, anderen Leuten dabei zuzusehen, wie sie auf einmal alles vergessen, wenn sie den Seifenblasen hinter herschauen. Egal welchen Alters, plötzlich haben alle diesen gedankenverlorenen Ausdruck im Gesicht. Ob kleines Baby, Teenie, Anzugträger oder Oma. 

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Mittlerweile habe ich jede Menge Seifenblasen-Blas-Gerätschaften zu Hause und jeder der Geburtstag hat (oder dem ich eine Freude bereiten möchte), bekommt welche von mir geschenkt. 
 
Kleine Glücksmomente zum Verschenken. Großes Problem dabei: wenn man ganz ehrlich ist, besonders hübsch sind die Gefäße ja nicht – jedenfalls nicht für alle über 10 Jahre. Das Etikett abpopeln ist meistens auch nicht so einfach. Am einfachsten geht es eigentlich so: Tonpapier zurecht schneiden, einen schönen Spruch oder so darauf schreiben (zum Beispiel: "Zum Böse-Gedanken-Wegpusten"; "Zum Kurz-Mal-Weg-Tagträumereien" oder "Für kleine Glücksmomente") und dann um das Gefäß kleben. Mit Stickern oder Washi Tape verzieren, Schleifchen drum und einem lieben Menschen in die Hand drücken. 

Drum: Macht mehr Seifenblasen, vergesst die Welt einen Augenblick um euch herum und lasst es euch gut gehen. 

Montag, 14. Juli 2014

12 von 12 im Juli

Mit zweitägiger Verspätung kommt hier doch noch mein 12 von 12 im Juli. Ich habe dieses Wochenende in Hamburg verbracht und hatte einen ganz aufregenden 12. des Monats: einen Junggesellinnenabschied. Was wir alles gemacht haben bei tollstem strahlenden Sonnenschein: