Dienstag, 6. Oktober 2015

Unterwegs: Berlin, Berlin

Auch wenn ich jetzt doch einige Jahre in Berlin gelebt habe und man meinen könnte, man müsste nicht immer wieder zurück...zieht es mich doch hin und wieder in die große Großstadt. Alleine um jeden Morgen in meinem Lieblingscafé zu frühstücken. Wieder wurden wir nicht enttäuscht.
Auch ansonsten bestand das Wochenende aus ziemlich viel Essen, etwas Fußball im Olympiastadion, einer Ruderbootfahrt auf dem Neuen See im Tiergarten und vielen Spaziergängen durch das nächtliche Berlin. Wo ich normalerweise etliche Bilder schiesse, sind es diesmal nur sehr wenige geworden - Man sollte öfter sein smartes Phone smart sein lassen und sich ohne auf den Weg machen! 

Das gemischte Frühstück und ofenfrische Croissantes im Rudimarie am Weichselplatz.

Leuchtendes Berlin in der Nacht...

...und am Tag.
 
Limette-Minze und Orange-Basilikum im Sonnenschein.

Platz für Kunst: Baumstümpfe in Berlin
  
Ideale Wetterbedingungen für eine Fahrt mit dem Ruderboot.

Wochenendeabschluss: Ein Feuerwerk am Europacenter.

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Nachgekocht am Donnerstag: Rote Linsensuppe




Neues in der Abteilung "Wie schrecklich hässlich Essen aussehen kann" :) Vielleicht sollte ich doch mal einen Kurs machen, wie man Essen ansprechend fotografiert.

Der Herbst ist da, kein Zweifel. Abends ist es ganz schön kalt und was ist da besser als eine aufwärmende Suppe?!

Beim durchstöbern der Pinnwände von Nadine vom Blog Dreierleiliebelei bin ich auf die rote Linsensuppe gestoßen. Sie schreibt in ihrem Blogpost, dass die Supper sogar ihrem Mann gut geschmeckt hat - allerdings nur mit der obligatorischen Wurst darin. Verstehe ich nur zu gut! So gerne ich Suppe esse, ich hab schon gerne auch etwas fleischiges darin. In diesem Fall habe ich Speck angebraten und ein paar Karotten. Hat wunderbar dazu gepasst!

Meine Rezeptkarte. Wie man sieht, hab ich's nicht so mit Mengenangaben. Das exakte Rezept findet ihr hier.

Dienstag, 29. September 2015

Eine Lieblingsbeschäftigung: Blumensträuße binden

Blumensträuße zusammenstellen löst in mir eine innere Ruhe aus. Das ist ein bißchen wie Meditation für mich. Blumen aussuchen, Grünzeug aussuchen, sich Gedanken darüber machen, was zusammen passt, was zu der Person passt, für die man den Strauß macht...dabei kann ich alles vergessen oder finde die Ruhe, die ich brauche um über etwas nachzudenken.


Manchmal komme ich ins Grübeln und überlege mir, was passiert wäre wenn ich vor vielen vielen Jahren einen ganz anderen Weg eingeschlagen hätte und Floristin geworden wäre. Dann komme ich aber meistens sehr schnell zu dem Schluß, dass ich das nicht besonders gut gekonnt hätte. Schließlich muss man sich dann ja an die Wünsche und Vorstellungen anderer halten. Da mach ich doch lieber Blumen für mich und für Freunde und Familie :)

In der Regel bediene ich mich im Garten meiner Mama an Blumen. Ein sehr beliebter Bestandteil in meinen Sträußchen sind Salbei und Rosmarin - aus dem einfachen Grund, dass diese beiden im Garten nur so wuchern. Viel zu viel zum kochen. Warum also nicht in anderer Form auf den Tisch bringen? :)


Freitag, 25. September 2015

DIY: Pimp my Bilderrahmen mit Maskingtape

Alle paar Monate (ok, manchmal auch Wochen), werden bei mir Möbel verrückt, Bilder an der Wand umsortiert oder alles mögliche irgendwie verändert. Da ich momentan darüber brüte, welche Bilder ich im Wohnzimmer in einer "Galerie" aufhängen soll und darüber, welche Bilderrahmen ich dafür nehmen könnte, ist mir spontan die Idee gekommen, meine alten Bilderrahmen mit Maskingtape zu verschönern. Easy Peasy DIY würd ich sagen.

Die Bilder in den Rahmen habe ich in Canada gemacht während der Indian Summer gerade zu Ende ging. Jahrelang hingen Sie in meinem Schlafzimmer, seit dem Umzug verstaubten sie mehr oder weniger in einer Ecke und jetzt wird's Zeit für ein paar neue Bilder! Obwohl so mit "neuem" Rahmen...Na, mal sehen.



Meine Maskingtapesammlung.

Ganz klar: ich mag blau :)

Donnerstag, 24. September 2015

Nachgekocht am Donnerstag: Avocado-Spiegelei-Brot für die Mittagspause

Erst seit relativ kurzer Zeit habe ich Avodaco für mich entdeckt. Vorher hatte ich sie nie wirklich auf dem Schirm, bzw. nur als Guacemole und dann musste sie auch wirklich richtig reif sein. Irgendwann sah ich dann auf Pinterest verschiedene Rezepte mit Avocado (Pasta mit Avocado, Avocado mit Spiegelei, usw.) und habe mich verliebt.
Auf der Suche nach einem leckeren Mittagessen, dass sättigt und lecker schmeckt, bin ich dann auf das Avocado-Spiegelei-Brot gestoßen. Das Rezept, dass ich gefunden habe, war ursprünglich mit Pilzen und Ziegenkäse, die ich aber weggelassen habe :) 

 Avocado-Spiegelei-Brot

  • Eine Scheibe Brot 
  • eine halbe Avocado
  • ein Ei
  • frische Kräuter
  • bißchen Zitronensaft
  • Salz&Pfeffer
Das Brot mit der Avodaco bestreichen/ belegen und mit Zitronensaft betreufeln. Ei braten wie man möchte (eigentlich wollte ich ein Spiegelei machen, dann wurde es aber ein Rührei), auf das Brot legen. Salz, Pfeffer und Kräuter drüber.

Guten Appetit!

Mittagessen vorm Computer. Eigentlich sollte man sich aber Zeit lassen und das Essen genießen! :)

Donnerstag, 10. September 2015

Nachgekocht am Donnerstag: Zucchininudeln mit Shrimps

Das Zucchini mein Lieblingsgemüse ist, brauch ich ja eigentlich nicht zu sagen.

Ich habe schon häufiger Zucchininudeln gemacht, bisher aber immer - wie normale Nudeln - im Wasser gekocht, bzw. kurz blanchiert. Viiieeeeel besser ist es aber, wenn man sie in der Pfanne macht. Dann werden sie nicht zu weich und am Ende kann man sie tatsächlich wie Spagetthi auf der Gabel aufdrehen. Das Rezept habe ich von hier. Statt dem Meeresgetier kann man auch Hähnchen nehmen.

Zucchininudeln mit Shrimps


All you need is zucchini and white wine

Zucchininudeln mit Shrimps

Lustige Anekdote zu diesem Essen:
Er: "Das nächste Mal können wir das ja ohne Nudeln machen, nur mit Zucchini."
Ich: "Äh...da waren gar keine Nudeln drinne. Nur Zucchini"

Dienstag, 8. September 2015

Genäht: Ein neues Kleid für den Wurstmarkt

In ein paar Tagen ist es wieder soweit, der Wurstmarkt steht an. Das größte Weinfest der Welt, wie wir Pfälzer gerne prahlen.

Als Kind konnte ich es nach der Schule kaum abwarten nach Hause zu kommen und mit meinen Großeltern über den Markt zu schlendern. Am ersten Tag lief ich oft auch als kleine Knirpsin im Winzerkittel und rotem Tuch um den Kopf mit der Verwandtschaft beim Umzug mit, mit dem der Wurstmarkt eigentlich beginnt. Früher gab es auch noch eine kleine Messe, auf der man allerhand probieren durfte. Ein absolutes Highlight für uns Kinder. Danach ging es zum Zug fahren (ein schönes Karussel, in Form eines kleinen Zuges) oder ganz früher auch zu den Pferden, auf denen man eine Runde reiten durfte.Ich habe mein ganzes "Kerwegeld" für Lose ausgegeben, stets in der Hoffnung das tolle Fahrrad oder den riesen Teddy zu gewinnen.

Im Teeniealter dann ist man verrückte Fahrgeschäfte gefahren, stand bei den Boxautos (oder auch nicht) und sich wahnsinnig gefreut, wenn man an den Feuerwerktagen mal länger als 20 Uhr bleiben durfte. Unser gesamtes Geld haben wir wieder für Lose ausgegeben und für diese Greifarm-Dinger.
Irgendwann ging es dann los mit den ersten Schorle (aus 0,5 l Dubbegläsern) und bis in die frühen Morgenstunden sich mit Freunden verquatschen. So ging das dann weiter bis tief in meine Zwanziger. Es gab Zeiten, da wurde der Wurstmarkt zu meinem zweiten Zuhause. Am Wochenende kam ich erst früh am Morgen wieder zurück, immer ein paar frische Brötchen dabei für meine Mutter und meine Oma. Dann wurde gefrühstückt, danach bin ich schlafen gegangen und dann abends ging es wieder auf den Wurstmarkt. Eine sehr schöne Zeit, die ich wirklich nicht missen mag.

Seit ein, zwei Jahren hat sich mein Wurstmarktverhalten wieder geändert. Wir sind alle irgendwie erwachsen geworden, Freunde sind Eltern geworden, haben geheiratet und leben jetzt in einem anderen Teil der Welt. Es ist alles gemütlicher geworden und es ist auch nicht schlimm, wenn man sich mal einen Tag nicht blicken lässt. Trotzdem ist es immer wieder eine schöne Zeit, weil doch viele wieder die Heimat besuchen (mich eingeschlossen) und man alte Freunde zufällig wieder trifft.

Mein erstes Kleid aus Winzerkittelstoff passt mir mittlerweile nicht mehr so gut. (Das Älterwerden...;)). Es zwickt mich hier und da und außerdem habe ich einen anderen Schnitt gefunden, den ich wesentlich lieber mag. Die letzten Wochen hatte ich gleich zwei Nähprojekte. Der gleiche Schnitt, nur zwei völlig andere Stoffe und Anlässe. Zu dem einen Kleid gibt es in ein paar Wochen mehr, heute stelle ich erstmal mein neues Wurstmarktskleid vor.


Worauf ich besonders stolz bin: Es hat Taschen! Nachdem ich diesen Schnitt nun schon diverse Mal genäht habe und jedes Mal Taschen vergessen hatte, habe ich dieses Mal endlich dran gedacht. :)
Tragen werde ich es übrigens zum Literarischen Frühschoppen nächsten Montag. 

Donnerstag, 3. September 2015

Nachgekocht am Donnerstag: Salat Taco

Donnerstag wird ab sofort zum Nachgekocht-Donnerstag und heute geht's los mit Salat Tacos. Ein klein wenig abgeändert (die künstlerische Freiheit nehme ich mir heraus :)) nach diesem Rezept, dass ich auf Pinterest gefunden habe.

Gefülltes Salatblatt (für 2 Personen)

  • 300 g Rinderhackfleisch
  • eine gegrillte Paprika, gehäutet und gewürfelt
  • eine Stange Stangensellerie, klein gewürfelt
  • eine kleingewürfelte Zwiebel
  • Chili, Salz, Pfeffer
  • Mais 
  • etwa 100ml Tomatensoße
  • Eisbergsalat (weil der so schöne "Schüsselchen" macht)
  • zwei Tomaten, gewürfelt
  • eine kleine Paprika, gewürfelt
  • geriebener Käse
  • saure Sahne
  1. Zwiebeln und Stangensellerie in Olivenöl andünsten, gegrillte Paprika dazu und und das Hackfleisch. gut anbraten, Mais dazu geben und würzen. 
  2. Ein paar schöne Blätter vom Eisbergsalat abmachen und waschen. 
  3. Zum Schluß die frische Tomate und den Paprika unter das Hack mischen und das ganze auf die Salatblätter verteilen. 
  4. Käse rüber, Saure Sahne drüber - Fertig!

So sieht dann also ein gefülltes Salatblatt bei mir aus.
Fazit: Sehr lecker! Ratztiputz war alles auf gegessen. Wenn man das Salatblatt zusammenrollt bekommt man sogar einen Salat-Wrap. Auch ganz gut :)