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Donnerstag, 30. Juni 2016

Ruck Zuck Genäht: Eine Walfamilie

Das Nähfieber hat mich gerade wieder. Die Muse zu größeren Projekten fehlt mir zwar noch, aber ein paar kleinere habe ich derzeit auf dem Schirm. Gerade fertig geworden bin ich mit einer kleinen Walfamilie. Weil es so schnell geht, habe ich mir schon überlegt, noch ein paar mehr zu Nähen und vielleicht ein Mobilee daraus zu machen. Mal sehen...:) 

Als "Schnittmuster" dienten mir zwei selbstgezeichnete Wale.

der freundliche Wal :D (Länge: ca. 30cm)
der Babywal (Länge: ca. 15 cm)

  1. Die Vorlage auf den doppellagigen Stoff gemalt, 
  2. ausgeschnitten (mit Nahtzugabe ca. 0,5cm), 
  3. Stoffteile festgesteckt,
  4. Linie entlang genäht. Achtung: Ein Sückchen für die Füllung offen lassen (vergeß' ich nur zu oft).
  5. Den Stoff von links auf rechts drehen,
  6. bügeln.
  7. Befüllen. Ich habe verunglückte gefilzte Wolle verwendet und außerdem noch ein paar Streifen Bratschlauch-Knister-Folie mit dazu gepackt. Jetzt knistern die Wale auch noch schön, wenn man sie anfasst.



Und fertig sind Mama und Babywal:

Knisterwalfamilie

Dienstag, 10. November 2015

Genäht: Ein Knister-Äpfelchen für's Baby

In meinem Freundeskreis gibt es ein weiteres hübsches Baby seit ein paar Wochen. Grund genug, mal wieder die Nähmaschine anzuwerfen. Heraus kam ein knisterndes Äpfelchen für das Herbst-Mädchen. Anleitungen für Knistertücker gibt es jede Menge tolle. Hier eine Auswahl:
und noch eine

Freitag, 9. Oktober 2015

Genäht: Ein Kleid für's Standesamt

Ich finde nichts! Ratlos stehe ich vor hunderten von Kleidern und finde sie alle nur hässlich. Nicht per se, aber so an mir gefällt mir einfach keins. 
BING BING BING - Ich hab da doch einen Schnitt, den ich mir schon zwei Mal genäht habe und in dem ich mich einfach gut fühle.

Raschel, raschel - Stoff ausgesucht - Stoff zugeschnitten - Stoff zusammengenäht - Stoff falsch zusammengenäht - Stoffteile wieder getrennt - wieder nähen - ARGH! Stoff falschrum - wieder auftrennen - nochmal reihen - wieder zusammen nähen - ARGH! - Schweissausbruch - Juhee, es passt! Die Taschen sind richtig rum, der Saum ist richtig rum, der Reißverschluss ist richtig rum - alles gut. Noch einen Gürtel - oder auch ein Geschenkband dazu - Fertig!


Los geht's: Ein Teil ist schon mal zurechtgeschnitten.

Passende Unterhaltung im Hintergrund: Mein perfektes Hochzeitskleid.
ritsch-ratsch

Oberteil ist so gut wie fertig.

Ein passendes Täschchen gibt es auch dazu.
Taschen! Mein erster Versuch. Und das gleich am Hochzeitskleid. Aber: Es hat geklappt.
Und jetzt darf ich vorstellen: das fertige Kleid:

Kurz vor dem Termin im Standesamt.
Ein paar mehr Bilder gibt es hier.

Dienstag, 8. September 2015

Genäht: Ein neues Kleid für den Wurstmarkt

In ein paar Tagen ist es wieder soweit, der Wurstmarkt steht an. Das größte Weinfest der Welt, wie wir Pfälzer gerne prahlen.

Als Kind konnte ich es nach der Schule kaum abwarten nach Hause zu kommen und mit meinen Großeltern über den Markt zu schlendern. Am ersten Tag lief ich oft auch als kleine Knirpsin im Winzerkittel und rotem Tuch um den Kopf mit der Verwandtschaft beim Umzug mit, mit dem der Wurstmarkt eigentlich beginnt. Früher gab es auch noch eine kleine Messe, auf der man allerhand probieren durfte. Ein absolutes Highlight für uns Kinder. Danach ging es zum Zug fahren (ein schönes Karussel, in Form eines kleinen Zuges) oder ganz früher auch zu den Pferden, auf denen man eine Runde reiten durfte.Ich habe mein ganzes "Kerwegeld" für Lose ausgegeben, stets in der Hoffnung das tolle Fahrrad oder den riesen Teddy zu gewinnen.

Im Teeniealter dann ist man verrückte Fahrgeschäfte gefahren, stand bei den Boxautos (oder auch nicht) und sich wahnsinnig gefreut, wenn man an den Feuerwerktagen mal länger als 20 Uhr bleiben durfte. Unser gesamtes Geld haben wir wieder für Lose ausgegeben und für diese Greifarm-Dinger.
Irgendwann ging es dann los mit den ersten Schorle (aus 0,5 l Dubbegläsern) und bis in die frühen Morgenstunden sich mit Freunden verquatschen. So ging das dann weiter bis tief in meine Zwanziger. Es gab Zeiten, da wurde der Wurstmarkt zu meinem zweiten Zuhause. Am Wochenende kam ich erst früh am Morgen wieder zurück, immer ein paar frische Brötchen dabei für meine Mutter und meine Oma. Dann wurde gefrühstückt, danach bin ich schlafen gegangen und dann abends ging es wieder auf den Wurstmarkt. Eine sehr schöne Zeit, die ich wirklich nicht missen mag.

Seit ein, zwei Jahren hat sich mein Wurstmarktverhalten wieder geändert. Wir sind alle irgendwie erwachsen geworden, Freunde sind Eltern geworden, haben geheiratet und leben jetzt in einem anderen Teil der Welt. Es ist alles gemütlicher geworden und es ist auch nicht schlimm, wenn man sich mal einen Tag nicht blicken lässt. Trotzdem ist es immer wieder eine schöne Zeit, weil doch viele wieder die Heimat besuchen (mich eingeschlossen) und man alte Freunde zufällig wieder trifft.

Mein erstes Kleid aus Winzerkittelstoff passt mir mittlerweile nicht mehr so gut. (Das Älterwerden...;)). Es zwickt mich hier und da und außerdem habe ich einen anderen Schnitt gefunden, den ich wesentlich lieber mag. Die letzten Wochen hatte ich gleich zwei Nähprojekte. Der gleiche Schnitt, nur zwei völlig andere Stoffe und Anlässe. Zu dem einen Kleid gibt es in ein paar Wochen mehr, heute stelle ich erstmal mein neues Wurstmarktskleid vor.


Worauf ich besonders stolz bin: Es hat Taschen! Nachdem ich diesen Schnitt nun schon diverse Mal genäht habe und jedes Mal Taschen vergessen hatte, habe ich dieses Mal endlich dran gedacht. :)
Tragen werde ich es übrigens zum Literarischen Frühschoppen nächsten Montag. 

Montag, 29. Juni 2015

Genäht: Eine Umhänge Clutch passend zur Strandtasche

Und da ist auch schon die nächste Tasche:

Aus dem restlichen Stoff meiner Strandtasche entstand eine kleine Umhängetasche, ebenfalls mit Innentasche. (Den Träger teilt sie sich mit einer meiner liebsten Clutches).








Mittwoch, 24. Juni 2015

Genäht: Ein kleines Täschchen aus Wachstuch für's Fahrrad

Mich hat mal wieder das Nähfieber gepackt. Wieder sind es jede Menge Taschen und Täschchen die ich fabriziere (wohin nur mit all den Taschen?! :D). Gerade bin ich mit meiner Strandtasche fertig geworden, da wurde mir mein neues Fahrrad geliefert. Prompt kam mir das nächste Projekt in den Sinn: Eine kleine, wasserabweisende Tasche für die kleinen Werkzeuge, die man immer dabei haben sollte beim Radfahren. Aus einem Rest Wachstuch und ein bisschen Klettband entstand so ruckzuck das nächste Täschchen, das ich wunderbar - dank noch einem weiteren Stück Klettband - an meinem Fahrrad transportieren kann (Nur die Luftpumpe passt nicht rein ;)).






Und das nächste Taschenprojekt steht auch schon in den Startlöchern. Ich brauche nämlich ganz dringend (!) eine neue kleine Tasche zum umhängen für sommerliche Abende im Biergarten oder so.

Montag, 15. Juni 2015

Genäht: Eine Strandtasche



Auch wenn der Sommer sich hier in München gerade nur sporadisch zeigt: Als ich den Aufruf "Kreiert eure Strandtasche" auf DaWanda gelesen habe, war klar, dass ich mit machen muss. :) Eine neue Tasche hatte ich eh schon länger im Sinn. Der passende Stoff lag auch schon parat. Herausforderung: Eine Innentasche mit Reißverschluß sollte in die Tasche. Dank des tollen Tutorials auf Smila's World hab ich das sogar hinbekommen. Noch etwas zerknittert, aber für den ersten Versuch ist mir das schon ganz gut gelungen, finde ich.






Mittwoch, 10. Juni 2015

Genäht: Shirt zu Jacke

Beim Kleiderschrank ausmisten ist mir dieses Shirt in die Hände gefallen. Ich hatte es noch nie an, wollte es aber auch noch nicht weggeben. Der einzige Grund, warum ich es nicht angezogen hatte bisher, war der Enge Ausschnitt am Hals. Mein bester DIY-Freund Pinterest hat mir dann bei der Lösung geholfen: Einfach ein Jäckchen draus machen! SchnippSchnapp - Halsausschnittproblem gelöst und getragen wird es nun auch öfter.




Zum Schluß habe ich doch keine Tasche dran genäht und gemerkt, dass mein Augenmaß einen leichten Knicks hat, wie man unschwer erkennen kann. Macht aber nichts, dann sieht man wenigstens, dass es selbst genäht ist :D (Merke: Unbedingt so eine Schneidematte besorgen!)

 


Dienstag, 21. April 2015

Stoffbuchstaben als Babygeschenk


Auf der Suche nach schönen Geschenken für klitzekleine Babys bin ich Mobilees gestoßen. Die mag ich ja eh ganz gerne (siehe mein Muschel Mobilee hier und das Bernstein Mobilee hier außerdem Mamas Strandgut Mobilee hier). Schon lange hatte ich eine "Überarbeitung" dieser Wölkchengirlande im Kopf und daraus ist jetzt ein kleines "Willkommen in der Familie" Geschenk geworden für den Zuwachs meines Cousins. Dabei habe ich so Lust bekommen noch mehr nähen, dass mein Patenkind auch gleich mal noch seinen Namen genäht bekommen hat. :)

Das Ganze ist herzlich einfach:
  • Buchstaben auf Papier vormalen (geht logischerweise am besten auf kariertem Papier), 
  • auf den Stoff übertragen, 
  • rundum nähen - vorsicht, eine Öffnung zum stopfen lassen. 
  • Dann das ganze auf rechts drehen. (Ganz schön tricky: das O. Mehr dazu ein bisschen weiter unten. ) 
  • Mit Füllwatte oder auch einfach Stoffresten die Buchstaben stopfen
  • und mit der Hand zunähen. 

Für das Mobilee habe ich außerdem noch eine große Wolke zusammengenäht und eigentlich auch noch zwei Herzchen. Die wurden aber leider nichts, also sind sie beim Endprodukt nicht dabei.






Das O. Ich habe gekämpft. Gefühlt stundenlang! Irgendwie habe ich es wirklich nicht kapiert, wie ich ein Loch in die Mitte bekomme. Dabei ist es ja eigentlich ganz einfach. Man darf nur nicht gleich alles zusammennähen. Erst einmal nur das äußere O nähen (natürlich mit einer kleinen Öffnung, damit man es auch auf die rechte Seite drehen kann), dann umstülpen, dann in die Mitte ein X schneiden und mit der Hand das Loch in der Mitte nähen. Ähem...ja. Ich hoffe, man versteht, was ich meine. Am Ende sieht es jedenfalls so aus ----------------------->





Den Pinsel habe ich zum umstülpen verwendet, damit kommt man gut in die Ecken.


Man beachte: Immer aufpassen,
wie man den Stoff zusammen näht.
Sonst passiert sowas wie hier mit dem
linken Herzen und seinen umgedrehten Herzen :)



Mittwoch, 17. Dezember 2014

Es duftet nach...Lavendel und dem Lieblingsgarten


In diesem Jahr habe ich fleißig Lavendel gesammelt in Mamas Garten um passend zum Gartenkalender, den es für alle als Weihnachtsgeschenk gibt, für jeden noch ein Lavendelsäckchen zu haben :)

Die Bilder für den Kalender sind alle in eben diesem Garten entstanden. Zu jeder Jahreszeit findet man hier tolle Motive. Weil mich die Kalender, die man so in Apotheken oder Supermärkten bekommt und die meine Mama sonst immer haufenweise anschleppt, so geärgert haben, hatte ich den Einfall, warum nicht Kalender mit den Bildern aus dem eigenen Garten? Dann hat man endlich auch eine vernünftige Verwendung für die Bilder und jeder aus der Familie freut sich daran. Der Garten ist für mich ein absoluter Rückzugsort. Wenn ich mich Sommer auf den Rasen lege und in den Himmel schaue, kann ich abschalten. Ich kann stundenlang dort liegen bleiben, bekomme dann Besuch von unserem alten schwarzen Kater, der sich auch gerne mal neben einen legt. Beobachte welche Gäste sonst noch so in den Garten kommen und schnabuliere mich durch die Beeren. Fast alles, was in dem Garten wächst, kann man auch essen, inklusive Blumenblätter.



 








Montag, 24. November 2014

Küchenschürze Deluxe

Naja, ganz so deluxe ist meine Küchenschürze jetzt auch nicht geworden. Aber ich habe etwas hinzugefügt, was ich sehr praktisch finde. Schon immer nerven mich nämlich Taschen an Schürzen. Irgendwie brauch ich die nie, mal sind sie viel zu groß, mal viel zu klein. Beim nähen der Küchenschürze für meinen Cousin (ein Hochzeitsgeschenk) kam mir dann der Einfall, einfach nur zwei Bänder aufzunähen, in die man dann später ein Küchentuch stecken kann, einen Kochlöffel schnell unterkriegt oder was auch immer. Ist keine Tasche, aber für mich irgendwie viel praktischer.



Die Schürze für den "Chefkoch"...

...und die Schürze für die Küchenhilfe.


Und hier das fertig verpackte Geschenk. Irgendetwas kreatives musste ich auch mal mit Blättern machen.