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Mittwoch, 9. Juli 2014

Zitronen-Mohn-Muffins



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Es ist Sommer! Und zum Sommer gehört Zitrone. Mein Lieblingseis im Sommer: Zitrone! Mein neuer Lieblingskuchen/muffin im Sommer: Zitronen-Mohn-Muffin! Ohne Weiteres könnte ich ein Blech alleine auf futtern!
 
Was man braucht:

  • 2/3 Tasse Zucker
  • Schale und Saft einer Zitrone
  • 2 Tassen Mehl
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • Prise Salz
  • ¾ Tasse Joghurt
  • 2 Eier
  • 100g weiche Butter
  • 2 Esslöffel  Mohn

So geht's:
Zucker und Zitronenschale miteinander vermengen, so dass der Zucker schön feucht ist und das Aroma angenommen hat. Dann alle trockenen Zutaten dazu mischen. In einer separaten Schüssel alle flüssigen Zutaten zusammenrühren, dann mit den trockenen verrühren. In Muffinförmchen geben und bei 180° etwa 25 Minuten backen. 

Für die Glasur: Puderzucker, ein paar Tropfen Zitronensaft und Zitronenschale glatt verrühren.

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Dienstag, 1. Juli 2014

Die liebe Charlotte und warum ich als Kind immer anders heißen wollte




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Es gibt Kleinigkeiten, die erinnern mich immer mal wieder an meine Kindheit. Nicht, weil sie eine große Rolle gespielt haben oder – beim Essen – wir das oft gegessen haben. Ich kann es gar nicht genau beschreiben. Zum Beispiel eine Charlotte. Nein, keine Person ;) Sondern der Nachtisch. Den gab es nicht wirklich oft bei uns, aber trotzdem ist es eine sehr intensive Erinnerung, die ich daran habe. Ich hab genau vor Augen, wie meine Mama und ich in der Küche stehen und behutsam die Löffelbiskuits in einer Form drapieren und danach den Pudding einfüllen.

Keine Ahnung ob dieser Nachtisch etwas damit zu tun hat, dass ich als Kind (und wenn ich recht überlege auch noch als Teenie) lieber Charlotte gehießen hätte. Das bilde ich mir jetzt einfach mal ein :)






Hier die easy peasy Charlotten Variante:
  • Löffelbiskuit
  • Vanillepudding
  • Beeren zur Deko
Löffelbiskuit in einer mit Frischhaltefolie ausgelegten Schüssel mit flachem Boden ringsum drapieren (wer mag, auch am Boden). Dann den Puddeling kochen und in die Form gießen. Kalt stellen (am besten über Nacht einfach). Den Pudding stürzen, mit Beeren dekorieren und aufessen. :)


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Sonntag, 1. Dezember 2013

Ingwersirup-Nebenprodukt: kandierter Ingwer


Sieht ein wenig aus als wären da lauter Würmer auf einem Haufen...sind aber kandierte Ingwerstückchen :) Seit ein paar Jahren mache ich nun schon Ingwersirup immer wieder, seit letzten Jahr verwende ich auch den Ingwer am Ende noch weiter und mache Naschwerk daraus. Ist ein wenig klebrig, wer aber Ingwer mag, dem kann ich es nur empfehlen: 
  • Ingwer (ich nehme immer zwei bis drei schöne "pralle" Knollen
  • Wasser (etwa 500 ml)
  • Zucker (etwa 250 g), später nochmal etwa 100g
  • brauner Zucker
Ingwer schälen (am besten geht das, in dem man mit einem Teelöffel vorsichtig die Schale abschabt), in längliche Streifen schneiden und mit dem Wasser und den 250g Zucker in einem Koch aufkochen, etwas vor sich hin köcheln lassen bis ein wenig eingedickt ist, dann in mit heißem Wasser ausgepülte Flaschen abgießen. Ein bisschen Flüßigkeit noch mit dem Ingwer lassen, den Rest Zucker hinzugeben und ordentlich einkochen lassen, bis es richtig dickflüssig ist. Die Ingwerstückchen dann auf Brotpapier einzeln ausbreiten (Achtung, das ist eine sehr klebrige Angelegenheit :)). Auskühlen lassen. Auf einem Teller braunen Zucker geben und die einzelnen Ingwerteilchen darin wälzen.

♥ Einen schönen ersten Advent ♥




Samstag, 9. November 2013

Ohh [leckeres] Canada: Nanaimo Bar

Ich liebe Canada ♥ In keinem anderen Land findet man eine so unglaublich schöne Natur, einen so weiten Himmel, so wunderbar gute Luft, super schöne Seen umgeben von den perfekten Wäldern. Einzigartige Winter, herrliche Sommer und der phantastische, bunte Indian Summer. 

Auch in Sachen Essen geht so einiges. Vielleicht ein wenig seltsam, aber doch sehr lecker: Poutine. Pommes, braune Soße und Käse. Hört sich wirklich ekelig an, aber: mhhh, ist das lecker! :) Es gibt den beavertail, ein Schmalzgebäck mit Zucker&Zimt, den typischen Apple Pie, Pumpkin Pie, Pancakes und so weiter...Mein absoluter ♥ aus Canada: Maple Syrup. Ich könnte jeden Tag Pancakes mit Ahornsirup essen, Yoghurt süße ich gerne mit dem flüßigen Gold und überhaupt...:) 

Letzte Woche bin ich über ein süßes Rezept gestolpert, das ich vorher noch nicht kannte: Nanaimo Bar. Das Dessert stammt aus dem kleinen Städtchen Nanaimo in British Columbia und ist wohl ein bisschen etwas wie das Nationaldessert Canadas. Ich konnte nicht anders, habe mich des Nachts in meine Küche gestellt und es getestet. Heraus gekommen ist mein neues ♥-Dessert!

Für den Boden:

  • 110 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 25 g Kakao
  • 1 verquirltes Ei
  • 145 g zerbröselte Butterkekse
  • 75 g Kokosflocken
  • 25 g gehackte Mandeln
  • 25 g gehackte Walnüsse

Für die helle Schicht:

  • 110 g weiche Butter
  • 45 ml Sahne
  • 15 g Vanillepuddingpulver
  • 200 g Puderzucker 

Für die oberste Schicht:

  • 110 g Zartbitter-Schokolade
  • 10 g Butter

Und so geht's:
Boden: Butter, Zucker und Kakaopulver im Topf erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist und alles gut vermischt ist. Etwas abkühlen lassen und etwa die Hälfte unter das Ei mischen, dann die Eimasse langsam unter die restliche Schokomischung rühren. Dann die Keksbrösel, die Kokosflocken und die Nüsse dazu geben. Eine rechteckige Form (ich habe eine etwa 15 x 25 cm große Auflaufform genommen)mit Frischhaltefolie auslegen und die Mischung fest hineindrücken. 
Helle Puddingschicht: Weiche Butter, Sahne und Vanillepudding verrühren, bis es schön cremig ist. Dann den  Puderzucker untermischen und glatt rühren. Die Creme auf den Boden streichen und im Kühlschrank kalt stellen.
Schokoschicht: Schokolade mit der Butter in der Mikrowelle bei geringer Hitze schmelzen. Die Schokibutter auf die mittlerweile erkaltete Puddingschicht geben und glatt streichen. Ab in den Kühlschrank und nach ein paar Stunden in Quadrate schneiden. 

Und damit ihr seht, warum ich Canada so toll finde: 





Samstag, 19. Oktober 2013

Mach' mal was anderes aus: Zucchini...

...Zucchini-Walnuss-Schokokuchen

Von Zucchini kann ich tatsächlich fast nicht genug bekommen. Das allerbeste an diesem Gemüse: Man kann es sowohl salzig auch süß verwenden. Bis jetzt habe ich immer wieder Zucchini-Karotten-Kuchen gebacken, letztens habe ich im Fernsehen ein Rezept für Zucchini-Brownies gesehen (ich weiß leider nicht mehr in welcher der tausend Koch-Sendungen - aber ich hatte mir das Rezept direkt mit aufgeschrieben und später in der Woche wieder gefunden). Super lecker, durch die Zucchini wird der Schokokuchen saftig und locker...genau so muss ein Schokokuchen schmecken! (Finde ich jedenfalls :))

75g Butter 
100g dunkle Schokolade
50g Mehl
100g brauner Zucker
4 Tl Kakao
1/2 Tl Natron
1/2 Tl Backpulver
1 Tl Vanilleessenz
1 Prise Salz
2 Eier
150 geriebene Zucchini 
100g grob gehackte Walnüsse

Die Butter mit der Hälfte der Schokolade schmelzen. Mehl, Kakao, Natron, Backpulver mischen. 
Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, die Vanilleessenz dazu geben, dann nach und nach die Mehlmischung unterrühren. 
Dann die Butterschokolade unterrühren. Zum Schluß die restliche Schokolade, die Zucchini und die Walnüsse dazurühren. 
Den Teil in eine Form geben und bei 180°C etwa 30 Minuten backen. 



Sonntag, 29. September 2013

Kuchen essen in Berlin: Mr Minsch in Kreuzberg

Sonntagnachmittags in Berlin oder: Kaffeeklatsch im Sonnenschein

Und noch ein Must-Do an einem sonnigen Wochenendtag in Berlin: Kuchen essen gehen! Solange man noch draussen sitzen kann, sollte man das auch draussen tun. Dafür gibt es jede Menge Möglichkeiten in Berlin. Meine Neuentdeckung diesmal: Mr. Minsch in der Yorckstraße in Kreuzberg. Bevor man rein geht kann man sich schon im Schaufenster die tollen Torten und Kuchen anschauen oder einen Blick in die Backstube werfen, die stark an Oma's Küche aus den Fünfzigern erinnert. Drinnen werden dann an der Theke die Bestellungen entgegengenommen und dann kann man es sich draussen "im Grünen" in der Sonne oder drinnen in der "guten Stube" gemütlich machen. 


Mittwoch, 21. August 2013

Müsliriegel selbstgemacht

Müsliriegel sind toll! Ich unterschätze sie immer wieder, bzw. eigentlich weigere ich mich einfach sie zu kaufen, weil ich immer denke, kann ich auch selbst machen. Einmal habe ich es schon ausprobiert, das hatte nicht ganz so hingehauen. Jetzt habe ich diese Woche mal wieder Lust bekommen, nachdem ich diesen Post auf dem klitzeklein Blog gesehen habe.

Müsliriegel

  • 1 säuerlicher Apfel
  • 1 große Karotte
  • 50 g Mandeln
  • 25 g ungesalzene Pistazien
  • 100 g getrocknete Cranberries
  • 75 g grobe Haferflocken
  • 50 g Vollkornmehl
  • 1 Prise Salz
  • 50 g flüssiger Honig

Den Apfel mit Schale grob reiben, die Karotte schälen und fein reiben. Mit den Mandeln, den Cranberries, den Pistazien und den Haferflocken mischen, einmal kurz durch den Mixer jagen (kann man bestimmt auch ohne, das nächste Mal lass ich den Mixer weg) und mit den restlichen Zutaten mischen. Die Pampe auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen (etwa 1 Zentimeter hoch), in den auf 200° Grad vorgeheizten Backofen schieben, 20 bis 25 Minuten warten, gleich in Riegel schneiden und abkühlen lassen.


Was ich mir für die nächste Fuhre vorgenommen habe: Die abgekühlten Riegel mit dunkler Schoki übergießen. Und mehr Pistazien als Mandeln nehmen. Die kommen nicht so ganz raus, finde ich. Schmecken aber trotzdem super, die Riegel! :)