Dienstag, 27. Januar 2015

Listen-Update

Vor ein paar Monaten habe ich mir eine Liste erstellt mit 99 Dingen, die man tun kann, wenn es kalt ist. Kaum zu glauben das schon drei Monate seitdem vergangen sind. Kalt war es ganz schön oft und ich habe tatsächlich bis jetzt auch einige Sachen abhaken können. Manche Punkte ganz bewusst, manche habe ich gemacht und erst hinterher festgestellt, dass das ja auf meiner Liste stand (z.B. den Sonnenaufgang an meinem Geburtstag anschauen oder der Besuch der Monkey Bar im Bikini Berlin).

Höchste Zeit, ein Listen-Update zu machen!



Ich habe ein Mäppchen aus Schokopapier, habe zum ersten Mal in meinem Leben Feuerzangenbowle getrunken, habe Päckchen verschickt, Briefe und weihnachtliche Karten geschrieben, bin ins Kino gegangen und habe an Weihnachten einen Märchen-Marathon gemacht, habe zusammen mit den Kollegen etliche Päckchen für die Weihnachten im Schuhkarton Aktion gepackt. Gleich mehrere Bücher habe ich gelesen und den einen oder anderen Tag komplett im Pijama verbracht. Habe einen Weihnachtsbaum geschlagen, Saumagen gemacht und für die ganze Familie Kalender mit Bildern aus unserem Garten gemacht. Viele bunte Blätter habe ich mit meiner Kamera gesammelt (teilweise dann auch tatsächlich mit nach Hause genommen für ein kleines DIY Karten Projekt) und bin in kleine Laubhaufen gehüpft (leider ohne Fotobeweis). Bin auf Sightseeingtour durch Berlin gegangen und habe mir dabei auch die bunte Weihnachtsbeleuchtung angeschaut, habe eine Reise gebucht und mittlerweile auch schon gemacht.


Dank des sketchnotes Adventskalender von Frau Hoelle habe ich auch meine ersten sketchnotes Versuche gewagt.

Besuch der Monkey Bar. Mit Blick auf die Gedächtniskirche (im Zoo war es leider zu dunkel um die Affen zu beobachten).

Große Kleiderschrank-Austmist-Aktion. Sieben große Tüten voller Klamotten (plus 2 mit Schuhen), die ich schon seit Ewigkeiten von einer Wohnung in die nächste mitschleppe. Adieu!

Sonnenaufgang am 3. Januar 2015 (Happy Birthday to me :))
Wölkchengirlande genäht

Weihnachtlich dekoriert

Baum ausgesucht
 
Weihnachtliche Beleuchtung in Berlin betrachtet

Winterliche Fotoautomatenbilder gemacht




Montag, 19. Januar 2015

Frau Januar und Herr Februar - Mlle Limettenfalter begibt sich in Winterruhe. Zeitweise jedenfalls.



In der letzten Zeit ist es doch sehr ruhig hier auf meinem Blog. Jedes Jahr auf’s neue schmeißt der Januar seine dunkle Decke über meine Motivation. Geht es euch auch so? Januar, Februar und manchmal auch noch der März sind so Monate, da bekomme ich meinen Hintern einfach nicht hoch. Das merke ich schon daran, dass ich keine Lust zum kochen habe. Wenn ich sonst das allabendliche Kochen als Relax- und Abschaltungsprogramm nach einem stressigen Tag im Büro gerade zu zelebriere, füttern mich Frau Januar und Herr Februar mit Kräuterbaguettes, Nudeln mit Butter und Salz, Cornflakes und – das höchste der Gefühle - manchmal auch ein Grießbrei mit Kirschen.
Dann denke ich mir so „das war’s jetzt aber! Morgen kochst du wieder was g’scheites und kaufst gleich mal ne Runde Gemüse ein.“ Gedacht, getan. Jedenfalls das Einkaufen. Das Kochen scheitert dann schon wieder an der Motiviertheit. Und bevor ich dann verhungere, hab ich da ja glücklicherweise noch ein Kräuterbaguette im Kühlschrank.

Auch wenn es dieses Jahr bisher wirklich nicht anders ist, so habe ich doch einen großen Grund zur Freude. In den nächsten Monaten wird es ganz aufregend. Es wird jede Menge zu tun geben und ich hoffe, dass ich die dunkle Decke bald wegschlagen kann und ich vor Motivation nur so strotze. Sieht gut aus. Vielleicht nicht unbedingt beim Kochen. Und wahrscheinlich auch nicht unbedingt beim Bloggen. Mademoiselle Limettenfalter legt sich aber jetzt mal ein bisschen hin zur Winterruhe. Vielleicht habe ich auch ein paar tolle Ideen für Posts und bringe der Mademoiselle hin und wieder etwas Lektüre. Mal sehen. Es ist spannend und alles ganz aufregend. :) 

Montag, 12. Januar 2015

12 von 12 im Januar

Neues Jahr, neues Glück: Ob ich dieses Jahr an jedem 12. daran denke, Bilder von meinem Tag zu machen? Mal sehen. Es verspricht auf jeden Fall ein sehr schönes Jahr zu werden!

Start in den Tag mit Kaffee aus der schönsten Tasse

Erstmal eine To Do Liste schreiben für diese Woche

an apple a day keeps the doctor away

In der Schublade gefunden: weihnachtliche Reste

nach der Arbeit ist vor der (Haus-) Arbeit: Koffer auspacken

Bisschen Frühling ins Haus geholt

Frisch gezapft: Lecker Apfelsaft aus dem Alten Land

Ein bisschen stempeln...

...für das Dankeschön an den Nachbarn

Abendessen für Faule

In Erinnerung an Malta schwelgen

und schließlich den ganzen Weihnachtskram einpacken.
Großes Dankeschön an Caro von Draußen nur Kännchen, die auch 2015 das Herz und die Seele von 12 von 12 ist. Hier geht es zur Januarsammlung.

Mittwoch, 7. Januar 2015

Eindrücke aus Malta









Weihnachtliche Resteverwertung: Spekulatiusparfait

Zu diesem Nachtisch gibt es eine amüsante Geschichte: Nachdem wir das Spekulatiusparfait vor ein paar Jahren schonmal gemacht hatten, wollten wir es wieder machen. Alles was noch fehlte: Spekulatius. Es war der 23. Dezember am frühen Abend. Ich fuhr also los und habe in allen, wirklich allen Supermärkten in der Umgebung (immerhin sechs Stück) nach den weihnachtlichen Keksen gesucht. Überall waren sie ausverkauft. Es gab einfach keine mehr. Weder die guten Gewürzspekulatius noch die einfachen Mandelspekulatius. Das Ende der Geschichte: Zum Bratapfel gab es normales Vanilleeis.

In diesem Jahr habe ich schon in der ersten Dezemberwoche Spekulatius besorgt. Und so gab es am Heiligabend endlich dieses leckere Dessert. Ich weiß, jetzt ist Weihnachten vorbei. Wer aber noch ein paar Kekse übrig und Weihnachten noch nicht ganz satt hat, hier ist das Rezept:

Spekulatiusparfait

  • 2 Eigelb
  • 50g Zucker
  • 25g Vanillezucker
  • 50ml Apfelsaft
  • 200ml Sahne
  1. Eigelb, Zucker und Apfelsaft im heißen Wasserbad schaumig schlagen.
  2. Dann im Eisbad kalt schlagen.
  3. Spekulatius zerbröseln und unter die Eimischung heben.
  4. Sahne schlagen und ebenfalls unterheben.
  5. In eine Form geben und über Nacht einfrieren.
  6. Zum Servieren die Form kurz unters heiße Wasser halten und stürzen. Dann in Scheiben schneiden und am besten mit Bratapfel servieren.

Und jetzt: Bye Bye Weihnachten!

Dienstag, 23. Dezember 2014

PamK Paket -Teil 2: Nanaimo Bar, Schwedische Haferkekse, Schokoladen Spekulatius

Und hier kommt der zweite Teil meines Post aus meiner Küche Päckchens. Thema war übrigens "Knuspern unterm Weihnachtsbaum".

Nanaimo Bar

Mein liebstes kanadisches Naschzeug. Für "Knuspern unterm Weihnachtsbaum" habe ich das Rezept ein klein wenig abgeändert und Spekukatius und Zimt mit eingebracht.
Da es einfach als Quadrat ausgeschnitten nicht so weihnachtlich aussah, habe ich einfach kleine Sterne ausgestochen.


Schwedische Haferkekse

Das Rezept für die Haferkekse habe ich auf dem Blog "Berliner Brise" gefunden. Einzige Abänderung: Statt Kekse habe ich kleine Mini-Hafer-Knusper-Muffins gebacken.



Schokoladen Spekulatius

Dieses Rezept habe ich bei Martha Stewart aufgetan. Meine Änderung: 3 Teelöffel Spekulatiusgewürz statt der ganzen einzelnen Gewürze. Ein Teil der Plätzchen habe ich mit Schokolade und Krokant verziert, den anderen Teil mit Hagelzucker.


Montag, 22. Dezember 2014

PamK Paket - Teil 1: Kandierter Ingwer, Pfeffernüsse, Chokladbollar und Chilipralinen

Und hier die ersten Rezepte aus meinem Pamk-Päckchen: Kandierter Ingwer, Pfeffernüsse, Chokladbollar und Chilipralinen



Chilipralinen 

Grundrezept für die Füllung:
100g Sahne
100g Zartbitterschokolade
1 Teelöffel Chiliflocken
Sahne und Chili aufkochen, dann die Schokolade darin schmelzen.
Entweder in Schokohohlkörper füllen oder zu Kugeln formen und in Kakao wälzen.

 




Kandierter Ingwer (plus Ingwersirup)


Eine Ingwerknolle mit einem Löffel abschaben, dann in Streifen schneiden. In einem Topf zusammen mit Wasser und Zucker (Verhältnis 1:1) aufkochen und so lange köcheln lassen, bis der Ingwer glasig wird. Evtl. muss man zwischendurch ein wenig Wasser nach gießen. Den Sirup abgießen (perfekt zum Süßen von Tee oder Porridge). Den Ingwer auf Backpapier verteilen und trocknen lassen.

Chokladbollar

Das Rezept für die schwedischen Chokladbollar habe ich mir bei Zucker, Zimt und Liebe stibitzt. Nur den Kaffee habe ich weg gelassen.


Pfeffernüsse

Pfeffernüsse ist seit jeher mein Lieblingsgebäck von meiner Tante. So herrlich gewürzig, klein und einfach unschlagbar. Dieses Jahr habe ich mich zum ersten mal auch daran gewagt. Und obwohl ich nicht den kleinen runden Ausstecher dafür habe (stattdessen musste ein Flaschendrehverschluss herhalten - funktioniert bestens), sind sie super geworden. Nicht so kugelrund und aufgeploppt wie die meiner Tante, aber zum ersten Mal hatte ich den herrlichen Duft der frischen Pfeffernüsse (alleine den Namen find ich wunderbar) auch in meiner Wohnung.

250g Zucker
2 Eier
250g Mehl
je 1g Zimt, Muskat, Pfeffer, Nelken
15g Orangeat
1 Teelöffel Natron

Zucker und Eier schaumig schlagen, dann die restlichen Zutaten unterheben. Den Teig einmal gut durchkneten und mit Mehl bestäuben. Am besten zwischen Frischhaltefolie ausrollen (der Teig klebt ganz schön), dann kleine Runde Kreise ausstechen und auf einem Blech über Nacht trocknen lassen. Am nächsten Tag umdrehen (idealerweise haben sie dann oben einen feuchten Punkt, aus dem der Teig rausploppen soll und die typische Form entsteht) und bei 175°C etwa 10 Minuten backen.