Samstag, 8. März 2014

Die Pfalz im Frühjahr

Die Pfalz ist beinahe zu jeder Jahreszeit schön. Aber im Frühling natürlich ganz besonders. Wenn die ersten hellgrünen Blätter an den Weinreben sprießen und auf einmal der erste Mandelbaum an der Weinstraße in zartrosaner Pracht erblüht und man zum ersten Mal in der warmen Frühlingssonne auf die Burg (Wachtenburg, um genau zu sein) spazieren kann, um dort den ersten Schorle im Freien zu trinken - ein unbeschreibliches Gefühl. Und das vermisse ich manchmal doch, wenn ich mal nicht rechtzeitig zu dieser Zeit einen Besuch zu Hause machen kann.












Freitag, 7. März 2014

Steak-Sandwich

Nachdem ich in letzter Zeit ziemlich gesund lebe, haben mich heute mal wieder Fleischgelüste übermannt. Was passt da besser als ein Steak-Sandwich? Geht ruckzuck und schmeckt ziemlich lecker.


  • eine Zwiebel
  • eine Knoblauchzehe
  • ein dünnes Rindersteak 
  • Schafskäse
  • ein paar Gürkchen
  • ein paar Salatblätter
  • Senf
  • Salz & Pfeffer
  • Brötchen, oder Toast oder Foccachia oder was man auch möchte

Die Zwiebel schälen und in dünne Scheiben schnippeln. Die Knoblauchzehe enthäuten und ebenfalls in feine Scheiben schneiden. Aller guten Dinge sind drei: Auch das Steak in feine Streifen schneiden :) Zwiebel mit etwas Öl in der Pfanne glasig andünsten, dann das Fleisch dazu und scharf anbraten, dann den Knoblauch dazu und salzen und pfeffern. Auf kleine Flamme stellen und den Schafskäse klein schneiden, das Brot/ Bröchen aufschneiden mit Senf bestreichen, ein paar Salatblättchen drauf legen und den Rest drauf stapeln.


Mittwoch, 5. März 2014

Der erste Ausflug mit dem Schwälbchen 2014

Mit meinem frisch aus dem Winterschlaf erwachten, blank geputzten Schwälbchen ging es am Wochenende auf große Fahrt. Naja, groß ist vielleicht etwas übertrieben, aber wir beide haben uns ordentlich viel Wind um die Ohren wehen lassen und sind viele, viele Kilometer durch und um Berlin gefahren.
...über Stock und Stein...
Einmal -fast- rundum den neuen, leerstehenden Berliner Flughafen. Wer die Möglichkeit hat, da mal hinzufahren: Nutzt sie! es ist schon beeindruckend und gespenstisch, dass leerstehende riesige Gelände zu betrachten. Bestimmt auch für Fahrradfahrer lustig: die Auffahrtsstraßen von der Autobahn sind nicht freigegeben, man kann auf großen breiten Straßen entlang düsen - auch mal ein Erlebnis! :)
Sie kann auch Gelände! Chakka!

Montag, 3. März 2014

Käsekuchen mit Heidelbeeren und Birne

Soviele Bilder von Käsekuchen macht einfach Lust auf Käsekuchen. Kann man nicht anders sagen. Also habe ich meine guten Einkaufsvorsätze diesmal umgesetzt: Ab in den Supermarkt mit meinem einwandfreien Einkaufszettel und alles schön der Reihe nach in den Einkaufskorb. Das Dumme diesmal: Blätterteig ist alle. Dabei wollte ich eigentlich unbedingt den Blätterteig-Käsekuchen backen, um für den letzten Post ein Bild beisteuern zukönnen. Tja - Pustekuchen. Drei Supermärkte abgeklappert - überall war er ausverkauft. Also habe ich etwas improvisiert und aus ein paar restlichen Keksen und gehackten Mandeln einen Boden zusammengerührt. 


  • 150g Vollkorn Butterkekse
  • 30g gehackte Mandeln
  • 40g brauner Zucker
  • 125g Butter
  • 750g Quark
  • 125g geschlagene Sahne
  • 100g Vanillezucker
  • 2 Esslöffel Mehl 
  • 4 Eier
  • 1 Glas Heidelbeeren
  • 1 Glas Birnen

Kekse klein hauen, mit den Mandeln und dem Zucker mischen. Die Butter schmelzen und mit der Keks-Mandelmischung mischen.
Eine Springform mit Backpapier auslegen und die Bodenmasse fest in den Blechboden drücken, dann in den Kühlschrank damit.
Alle Zutaten für die Käsekuchenfüllung verrühren.
Heidelbeeren und Birnen gut abtropfen lassen, auf dem Boden verteilen. Dann die Käsecreme darüber geben und ab in den Ofen.
Bei 160 Grad Celsius etwa 1,5 Stunden backen.

http://www.tastesheriff.com/wp-content/uploads/2014/01/ich-backs-mir-300x126.jpg

Sonntag, 2. März 2014

Vom Flohmarkt: Endlich ein Zeitungstischchen!

Es wird Frühling in Berlin, seit Tagen scheint die Sonne, die Vögel zwitschert sogar abends und man sieht schon die ersten kleinen grünen Triebe an den Bäumen. Perfektes Wetter für einen sonntäglichen Flohmarktsbesuch. Und der war sogar erfolgreich: Voilà: mein neuester Wohnzimmer-Zuwachs, ein Zeitungstischchen. Perfekt für meinen Zeitungs-Lese-Sessel, der bis jetzt leider etwas verloren im Zimmer stand.


Mein neuer Lieblingsplatz zum Lesen: 

Freitag, 28. Februar 2014

Wie aus einem geplantem Käsekuchen nichts wird. Und das Rezept dazu :)

Ähm ja, eigentlich wollte ich hier ein Käsekuchen-Rezept posten. Weil ich ja die Idee von "Ich back's mir" von tastesheriff (aka Clara) so super finde und natürlich immer gerne einen Grund habe zu backen. Tjaaa..ich muss zugeben, irgendwie ist es am Ende anders gekommen. Ich habe mich leiten lassen vom Über-Angebot im Supermarkt und musste -wieder einmal- feststellen, dass ich ohne Einkaufszettel einfach nicht ordentlich einkaufen gehen kann. Und so jonglierte ich nicht mit Eiern, Mehl und Backblechen, sondern mit Keksen, Quark und Heidelbeeren. Aber der Reihe nach. 

Da stand ich also ohne vorhandenen Einkaufszettel im Supermarkt vorm Backregal. Backpulver, ein paar Mandeln, ein bißchen Blockschokolade...weiter rüber zum nächsten Regal...noch weiter....mhhh, lecker, Butterkekse mit Schokolade - Zack, in den Korb - ohhh, Heidelbeeren im Angebot - uuups, schon landen drei Packungen ebenfalls im Korb (die Verpackung der Heidelbeeren eignen sich übrigens hervorragend um selbstgebackenes zu verschicken) neben einer Tüte getrockneten Cranberries. Meine Lieblings-Joghurtsorte gibt's wieder (Türkischer Joghurt! Viel weniger Fett als griechischer, ein bisschen mehr als deutscher und schön stichfest), also auch mitgenommen, ach ja, wo ich gerade hier vorm Regal stehe, da war doch was mit Käsekuchen...na, nehm ich mal noch Quark mit.

Zuhause dann musste ich feststellen, dass ich einfach mal nicht für Käsekuchen eingekauft habe. Der Einkaufszettel lag fein säuberlich auf dem Tisch zuhause und lachte sich fein säuberlich ins Fäustchen. Nocheinmal raus wollte ich nicht. Aber irgendwie was Käsekuchenähnliches doch. Und so ist jetzt ein Nachtisch entstanden, den man wirklich schnell und einfach zaubern kann:
  1. Butterkekse (mit oder ohne Schokolade) kleinhacken und mit gehackten Mandeln mischen, in ein Glas füllen. 
  2. Ein paar Löffel Quark mit Joghurt und Vanillezucker verrühren und auf die Keks-Mandeln schichten. 
  3. Heidelbeeren abwaschen, trocken tupfen  und ebenfalls ins Glas geben. Alternativ: getrocknete Cranberries.
  4. Schokolade drüber hobeln. 
  5. Löffel rein, schmecken lassen!

























Trotz mißlungener Einkaufsaktion möchte ich mein Lieblings-Käsekuchen-Rezept aber niemanden vorenthalten und hoffe, dass es auch ohne Bild anspricht.

Blätterteig-Käsekuchen

  • 750g Quark
  • 125g geschlagene Sahne
  • 4-6 geschlagenes Eiweiß
  • 125g Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eßl Mehr
  • 1 Packung Blätterteig
  • wer mag: Früchte (mein Favorit sind ausnahmsweise mal keine Heidelbeeren, sondern Mandarinen aus der Dose)
Die Sahne und den Quark zusammenrühren, dann das Eiweiß unterheben. Vanillezucker, Salz und das Mehl unterrühren. In eine Springform den Blätterteig auslegen - am schönsten wird es, wenn man ihn über den Rand lappen läßt, dann gibt es ein bißchen knusprige Beigabe sozusagen :) - die Quarkmasse hinein gießen. Mit Früchten erstmal nur die Hälfte, dann den Rest der Masse darüber und ab in den vorgeheizten Ofen bei 220°C 20 Minuten backen, danach nochmal bei 160°C circa 35 Minuten backen. Keinen Schreck bekommen, wenn der Kuchen nach dem Backen dann plötzlich zusammensackt :) Schmeckt trotzdem lecker!

So und jetzt werde ich mir bei tastesheriff ein neues (oder zwei, oder drei, oder vier oder noch mehr....) Käsekuchen-Rezepte aussuchen und vielleicht doch noch einen Backversuch starten, diesmal mit Einkaufszettel und hoffentlich gebackenem Ergebniss am Schluß.  :)

http://www.tastesheriff.com/ich-backs-mir-kaesekuchen/

Ein schönes Wochenende!

Mittwoch, 26. Februar 2014

30 Minuten - 1 Tasche und eine kleine "Verlosung"

Im Moment hat mich das Nähfieber wieder gepackt. Ich könnte tausende Taschen nähen. Nachdem ich endlich gelernt habe, wie ich eine saubere Innentasche hinbekomme, kann ich gar nicht genug davon bekommen. Meine letzte Tasche habe ich mir tatsächlich innerhalb von 30 Minuten zusammengeschneidert - inklusive der Henkel, für die ich sonst gefühlt Jahre brauche. Daneben habe ich auch noch etliche kleine Täschchen genäht, einfach weil es so Spaß macht. :D Ich hätte jetzt also ein paar zu verschenken - wer eine möchte, einfach einen kurzen Kommentar hinterlassen und ich schau mal, was ich so als Überraschungspaketchen verschicke ;)




https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgl4HyS8hzz7zt2I_I4iqPLeS7tcZUrP3mmPSDp46YGij2iN_LREBs0lbkf1C0LIL7emQEn8e2kCzf0BxXQ85cNHi5yYptPuAFg_0fSH-vVzWwjVvKvnRUgYFWqrAzjqbinwCmax80Kijny/s1600/WP_004350-734195.jpg





Sonntag, 23. Februar 2014

Rot, Röter, Rote Bete Risotto!

 Nicht nur Suppe erwärmt zur Zeit mein Herz, auch Risotto gehört aktuell zu meinem Lieblingsessen. Jahrelang habe ich mich davor gescheut, habe mich nicht ran getraut. Warum weiß ich gar nicht wirklich- wahrscheinlich dachte ich immer (fälschlicherweise), dass es mir zu lange dauert. Klar, es is kein allzu schnelles Gericht (wegen der Roten Bete muss es auch nochmal ein bisschen länger köcheln als normales Risotto) und man muss viel rühren, aber das Ergebnis: Herrlich! Ich habe kein Bild vom fertigen Rote Bete Risotto, mein Appetit war größer ;)
 

Rote Bete Risotto

  • 1 cup Risotto-Reis
  • 2 kleine Rote Bete
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1/2 cup Rotwein (oder auch Weisswein)
  • 2 3/4 Brühe
  • etwa 50 g Butter
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1/2 cup Parmesan 
  • Salz & Pfeffer

Zwiebeln und Rote Bete schälen und klein würfeln. Die Hälfte der Butter und das Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Zwiebeln und Rote Bete Würfel dazu geben und andünsten. Dann den Reis und die restliche Butter dazugeben und weitere zwei, drei Minuten weiter andünsten.
Den Wein dazugeben und unter rühren einkochen lassen, dann die Brühe nach und nach dazugeben und weiter rühren bis alles schön sämig ist. Vom Herd nehmen, Parmesan unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.